Leserbrief zur 13. AHV Rente

NEIN – damit die Altersvorsorge finanzierbar bleibt
Von den gewerkschaftlichen Kreisen wird immer wieder behauptet, dass es der AHV finanziell blendend gehe und man sich die 13. AHV-Rente locker leisten kann. Tatsache ist, dass die AHV- Finanzen aktuell knapp im Lot stehen, weil in den letzten Jahren massiv Geld in die AHV eingeschossen wurde. So erhält die AHV seit 2020 jährlich 2 Milliarden Franken (STAF-Abstimmungsvorlage) mehr, da die Lohnbeiträge erhöht wurden.
Zudem wurde als Folge der Reform AHV-21 auf dieses Jahr hin bereits die MwSt. um 0,4 Prozent und das Frauenrentenalter um 1 Jahr erhöht. Trotz dieser Massnahmen sind die AHV-Finanzen aktuell nur bis 2030 gesichert und es braucht dringend nachhaltige Reformen.
Anstatt die AHV nun endlich langfristig zu sichern, sollen nun alle Rentner einen jährlichen Rentenzustupf von 8,33 Prozent erhalten. Dies obwohl zirka 90 Prozent aller Pensionäre gar keine finanzielle Not haben!
Wie schon zuvor, müsste die arbeitende Bevölkerung den Gürtel wieder enger schnallen, da zur Finanzierung der milliardenschweren Kosten der linken Initiative die Lohnabzüge und/oder die MwSt. erhöht werden müssten.
Als Familienvater von drei Kindern sage ich darum klar NEIN zur 13. AHV-Rente – damit auch die kommende Generation auf eine finanzierbare Altersvorsorge zählen darf.